Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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Deutsche Meisterschaften U23, U19, U17 in Essen

 

AchterHervorragendes Wetter, spiegelglattes Wasser und wenig Wind – ungewöhnlich perfekte Bedingungen für den berüchtigten Baldeney See in Essen, erwarteten die Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften. Gute Bedingungen aber nicht nur für die Ruderinnen und Ruderer, auch für den großen Fanclub bestehend aus Familienmitgliedern, Freunden, Ehemaligen und Teamkollegen, die die phänomenalen Rennen des RCW-Teams verfolgten.

Trainer Waldemar Bauer hatte mit seinen Aktiven in den letzten Monaten aufopfernd an Technik, Ausdauer und Kopfarbeit gearbeitet – mit Erfolg, wie sich an diesem Wochenende herausstellen sollte.

JuliaIm leichten B-Doppelzweier konnten Julia Eichholz und ihre Essener Partnerin Katharina Klatt, die hohen Erwartungen, die bereits vorab in sie gesetzt wurden, bestätigen. Durch den Sieg im Vorlauf am Donnerstag konnten sie sich direkt für das Halbfinale am Samstag qualifizieren. Souverän zeigten sie sich auch dort und erkämpften sich einen verdienten Platz im Finale.
Im Finale lagen sie vom Start an an dritter Stelle. Leider reichte auch der Endspurt nicht mehr, um an der Konkurrenz vorbeizuziehen, und so freuten sich die beiden über den Bronzerang.

In der gleichen Bootsklasse gingen Charlotte Brune und Linda Möhlendick an den Start. Anders als Teamkollegin Julia musste das eingefahrene Team am Freitag im Hoffnungslauf noch einmal ran. Zwar schafften es die Beiden ins Halbfinale, mussten sich dort jedoch der sehr starken Konkurrenz geschlagen geben. Wie erwartet legten sie dann aber einen hervorragenden Start-Ziel Sieg im kleinen Finale hin, was den 7. Gesamtplatz bedeutet und erfreuten damit nicht nur ihren Trainer.

Anne Viedenz startete im Leichtgewichts Juniorinnen Einer B. Auch sie musste den Hoffnungslauf am Freitag in Anspruch nehmen, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Der sichere zweite Platz im Halbfinale lies auf eine gute Platzierung im Finale hoffen. Doch die Aufgabe war auf Grund der ungewöhnlich starken und guten Konkurrenz. außerordentlich schwer. Der 6.Finalplatz  ist bei 23 gestarteteten Booten ein sehr gutes Ergebnis.

In der normalen Gewichtsklasse saß Ina Zappe mit drei Ruderinnen aus Dortmund und Waltrop im Doppelvierer. Joana Becker, als Steuerfrau des RC Witten,  motivierte und navigierte ihre Mannschaft erfolgreich über die Strecke.In einem sehr schnellen Rennen konnten sie sich zwar nicht für den Endlauf qualifizieren, dafür begeisterten sie im kleinen Finale umso mehr. Das technisch saubere Rennen war nach eigenen Aussagen das Beste der Saison und somit ein gelungener Abschluss. Diese Leistung wurde dann noch mit einem 11. Platz in der Gesamtwertung belohnt.

Frederik Knoblauch hatte es als Neuling im Riemenbereich B nicht ganz leicht. Der Traum der Renngemeinschaft von einem Finalplatz im Vierer mit Steuerfrau, platzte schon im Vorlauf.
Doch Fred war ambitioniert und versuchte es parallel noch in einem Renngemeinschaftsachter, der Königsklasse des Ruderns.
Ohne Halbfinale zog er mit seinen Kollegen aus Dortmund, Emscher, Dorsten und Herdecke ins kleine Finale ein. Der Ruhrpott Achter kam nach harten 1500 Metern als zweiter über die Ziellinie und belegte damit im Gesamtfeld Platz 8.

AchterteamDominik Riesselmann, als zweifacher Jugendmeister der Vorjahre der RCW-Champion, ging im Achter der Junioren A an den Start. In der Erstbesetzung des Team NRW, kämpfte er auf 2000 Metern hart um die Silbermedallie, freute sich dann aber auch über Platz 3. Im Siegerboot befand sich die versammelte Junioren-Nationalmannschaft des Leistungszentrums Brandenburg.

Für eine gehörige Überraschung sorgte Manuela Breucker im leichten Juniorinnen Einer A. Über den Hoffnungslauf qualifizierte sie sich direkt für das A Finale am Sonntag. Wie üblich ruderte sie das Rennen von hinten heraus und kämpfte sich von einem ursprünglichen fünften Rang nach vorne. In einem furiosen Endspurt schob sie sich dann an einer der schwächelnden Favoritinnen vorbei und erreichte Platz drei. Die unerwartete Bronzemedaille war ihre erste und machte sie selbst  und Ihren Trainer stolz.

Jakob Wegener versuchte in Renngemeinschaften im Leichten Senioren Doppelzweier und –vierer an seine Erfolge der Juniorenjahre anzuknüpfen.
Auf Grund der wenigen Meldungen waren er und seine Teamkollegen, aus allen Ecken Deutschlands, von vornherein für das A Finale qualifiziert. Dort erruderte die wenig eingefahrene Mannschaft zweimal den fünften Rang.

 

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