Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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2005 BoWiT WAZ - Achter

 

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Keine Angst vorm großen Gegner-Namen

Wittener Städteachter gewinnt das Prestigeduell gegen gut besetztes Boot aus Bochum

Von Felix Guth

 

Zum Abschluss des gestern zu Ende gegangen „7. Bochum-Wittener Ruhr­sprints" stand wie immer das Prestigeduell der beiden Städte-Achter auf dem Programm. Dabei triumph­ierte das Wittener Boot nun zum mittlerweile 23. Mal.

Das Finish des Sprintrennens über die 500 Meter war deutlich knapper als in den Vorjahren und sprach doch eine deutliche Sprache: Die „Vorherrschaft" des Achters aus Witten bleibt ungebro­chen. Mit einer entsprechend großen Portion Stolz gönnten sich die Ruderer um Steuerfrau Nicole Hornen ein spontanes Sieger-Bier und nahmen den Pokal aus den Händen des stellvertretenden Bürgermeis­ters Hans-Ulrich Kieselbach entgegen.

„Wir wollten die Serie nicht einreißen lassen", sagte der Wittener Fahrer Maik Swienty, gemeinsam mit Schlag­mann Jonas Moll, Stefan Jagusch, Christoph Korte, Oliver Beck, Dennis Baumgart, Jan Baron und Holger Düchting ein Teil des nunmehr seit dem Jahr 2000 unbesiegten Gewin­ner-Achters.

Dabei schien ein Erfolg im Vorfeld unwahrscheinlicher denn je: Die Bochumer Riege hatte personell stark aufgerüstet und wartete mit großer Ruder-Prominenz auf. Martin Müller-Falcke und Stefan Locher - bei den olympischen Spielen in Athen Teil des deutschen Vierers - führten das Boot an. Jürgen Hecht, in den 90er Jahren Mitglied des legen­dären „Deutschland-Achters", sollte die Schlagfrequenz der Bochumer erhöhen.

„Da hatten wir schon eini­gen Respekt", gab Wittens Steuerfrau Nicole Hornen zu. Doch unter ihren Kommandos nahm das Boot einen aus Wit­tener Sicht optimalen Verlauf.

„Die großen Namen haben uns motiviert", sagte Hornen.

So ging der Plan der Bochu­mer nur zu Beginn des Rennens auf. Die hauchdünne Führung nach dem Start war schnell dahin. Nach rund 250 Metern setzte sich das Wittener Boot an die Spitze.

Am Ende glitten die Ruderer des RC Witten mit rund einer halben Bootslänge Vorsprung unter dem Jubel des heim­ischen Publikums über die Ziellinie. Wer seine Stimme je­doch für Bochumer Anfeue­rungsrufe „vergeudet' hatte, dem blieb nur anerkennender Applaus für die junge Truppe des RCW.

Den 23 Wittener Siegen stehen 15 Erfolge des Bootes vom RV Bochum gegenüber. Und geht es nach den Fahrern des Seriensiegers, schmückt der prachtvolle Pokal noch viele weitere Jahre das Bootshaus an der Wetterstraße.

 

 

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