Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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2007 Wittgensteiner Land


58. Wanderung des RCW Stammtisches 

 

Diese Wanderung könnte man überschreiben mit:  Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte;....denn genau die Worte von Eduard Mörike konnten treffender nicht ausdrücken, welch gute Voraussetzungen wir zum Wandern antrafen.
 
Wir, das sind: Anton Schnurr, FO. Braun, Siegfried Held, Ulrich Düchting, Karl Berghoff, Helmut Schüler, Heinz Leitner, Dieter Peters, Dieter Borgmann, Frank Weber, Hermann Denkhaus, Axel Kunde und Udo Kemmer.
Wer nachzählen möchte, es waren 13. Das muss, zumindest was das Wetter betraf, eine Glückszahl sein. Keiner konnte sich so richtig erinnern das wir im Frühjahr so herrlichen Sonnenschein zum Wandern hatten. Die Wanderung fand am 21./22. April 2007 statt.
 
Aufgeteilt auf PKW und Bus erreichten wir unser Ausgangsziel, das „Hotel im Auerbachtal“ in Feudingen, gegen 9.00 Uhr am Morgen. Nach einer kurzen Stärkung ging es auf die Wanderpiste. Unser Ziel zur Mittagsrast war das Forsthaus Lahnquelle. Nun führen ja bekanntlich viele Wege nach Rom, und so erging es uns. Der eingeplante Weg konnte nicht begangen werden, weil die vom großen Sturm umgewehten Bäume noch nicht abgeräumt waren. Fazit: neu planen. Wir erreichten unser Ziel, das Forsthaus, zur vorgesehenen Zeit und konnten die Erbsensuppe mit Mettwürstchen genießen. Der kluge Mann baut vor, wir hatten die Suppe vorab bestellt.
 
Hat der Sturm dem Waldbesitzer bestimmt keine Freude bereitet, so gab es für uns Wanderer so manchen Ausblick der uns früher versperrt geblieben wäre. Schon im Namen klingt es an: Forsthaus zur „Lahnquelle“, und tatsächlich ist die Quelle direkt neben dem Forsthaus. Hübsch eingefasst, und mit einer Schautafel der Weg des späteren Flusses dargestellt. Unvermeidlich wurde an das Lied – es steht ein Wirtshaus an der Lahn – erinnert.
Schon wurde zum Rückmarsch gemahnt. Der verlief nun entlang der Lahn und gestaltete sich zum Wandern mit Hindernissen. Immer wieder lagen umgestürzte Bäume im Weg und verlangten zum Teil akrobatische Kunststücke bei der Überwindung.
 
Wandern und Klettern macht durstig, und so kam es, das ein Teil der Truppe es vorzog noch ein Tässchen Kaffee und ein Stückchen Torte in einem, nahe des Weges, gelegenem Hotel einzunehmen. Diese Gruppe musste dann über den Berg wandern um erstens - ihre Kalorien wieder abzubauen, und zweitens - nicht zu spät zum Abendessen zu kommen. Die Anderen haben den weiteren, aber bequemeren, Weg um den Berg genommen. Doch alle sind wohlbehalten in unserem Hotel angekommen. Das Abendessen wurde dann eine halbe Stunde später eingenommen.
 
Das Fazit des ersten Tages: wir sind 23 km gewandert und haben dabei 410 Höhenmeter überwunden.
 
Am nächsten Morgen fanden sich alle um Punkt 9.30 Uhr zum Abmarsch ein. Ein Ruderkamerad wollte noch nach Erndtebrück, und so lag es auf der Hand eine Wandermöglichkeit auf dem Weg dorthin zu suchen. Die war auch schnell gefunden. Ein Parkplatz, als Start und Ziel, mitten im Wald auf halber Strecke. Herz was willst du mehr. Es wurde beschlossen den 10 km Rundweg unter die Füße zu nehmen und so auch ausgeführt.
Die Mittagszeit war nun schon gefährlich nahe gerückt, und der Wunsch in einer Pizzeria einzukehren wurde übermächtig. Doch wo finden wir eine Pizzeria? Erndtebrück? Fehlanzeige! Also fahren wir erst einmal dorthin und liefern unseren Ruderkameraden ab. Der nächste größere Ort auf unserer Route ist Hilchenbach. Also Hilchenbach. FO. Braun, als unser Vorkommando, ist tatsächlich fündig geworden (etwas anderes haben wir von unserem Stammtischpräsidenten auch nicht erwartet). Alle waren zufrieden und so war auch noch ein kleiner Rundgang durch Hilchenbach nicht zu viel. Die ev. Kirche und der Marktplatz waren die beiden Sehenswürdigkeiten die wir uns angesehen haben, doch die Stadt wirbt für sich als Ausgangspunkt von Wanderungen. So ist auch etwas Kultur in unsere Wanderung eingeflossen und wir machten uns auf dem Heimweg. Es bleibt ein Dankeschön zu sagen an den Fahrer des PKW FO. Braun und an Dieter Borgmann den Fahrer des Busses.

Karl Berghoff              
 
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