Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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2008 60. Stammtischwanderung

 

Wan-08.jpgWieder einmal gab es einen Meilenstein in der Geschichte des Stammtisches. Feierten wir im Jahre 2005 das 50 -jährige Bestehen des Stammtisches, so stand in diesem Jahr die 60. Wanderung auf dem Programm. - Die erste Wanderung fand am 01. April 1975 statt. Damals war das Örtchen Wenden das Ziel. So viel zur Historie.

 

Bei einem solchen Jubiläum wollten denn auch viele Ruderkameraden dabei sein; und so ergab sich die stattliche Zahl von 18 Teilnehmern, die sich, aufgeteilt auf 2 Busse, auf den Weg nach Heinsberg im Sauerland (in der Nähe von Kirchhundem) machten.
Beste Voraussetzungen für eine fröhliche Wanderung, zumal unser Ruderkamerad Anton Schnurr, gleich am ersten Wandertag seinen 66. Geburtstag mit uns feiern wollte.

Am Startort Heinsberg waren die Wanderzeichen schnell gefunden und auf ging es in Richtung Rhein - Weser – Turm, unserem ersten Ziel zur Mittagsrast.
Damit das ganze sich auch ein bisschen sportlich gestaltete, waren bergan 120 Höhenmeter zu erwandern (der Vogelsberg hat eine Höhe von 644,6 m), um dann bergab in das Schwarzbachtal zu gelangen.
Sehr schön mäandert der Schwarzbach durch das Tal. Eine kleine Holzbrücke führt über den Bach und bot ausreichend Sitzgelegenheiten  für eine ausgiebige Rast. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie viele gute Dinge in einem Rucksack passen. Rotwein, Weißwein, Calvados, Kleinigkeiten zum knabbern etc.

Plötzlich tauchte eine Wandergruppe mit etwas höherer Stimmlage auf. Eine Gruppe Damen wünschte die Brücke und den Steg zu passieren den wir besetzt hatten. Ganz Gentlemen boten wir den Damen ein Gläschen Wein an, das sie doch tatsächlich annahmen. Es konnte auch nicht verborgen bleiben das ein Geburtstagskind unter uns war. Anton bekam von den Damen ein Ständchen dargebracht und die Damen von uns ein Gläschen Calvados kredenzt
Alle waren ob der Begebenheit begeistert und setzten die Wanderung, leider in verschiedenen Richtungen fort.

Wir strebten unserem Mittagsziel entgegen, was hieß , dass wir erst einmal wieder 100m bergan, über oder um vom letzten Sturm (Emma) um gestürzte Bäume zu klettern hatten, um dann nochmals 80 Höhenmeter sanft bergan zu wandern. Am Rhein Weser Turm erwartete uns ein „Rothaarsteigpott,“ was nichts anderes ist als Erbsensuppe mit Mettwurst.


Ein Wort zum Turm selbst. Er wurde am 21. August 1932 eingeweiht. Da hier die Wasserscheide zwischen Rhein und Weser ist, war auch sein Name schnell gefunden. Auch sollte damit der Fremdenverkehr angekurbelt werden.


Gestärkt von der Erbsensuppe und animiert vom schönen Wetter trennten sich hier die Wege der Wanderer. Für die ganz schnellen Füße gab es noch eine kleine Schleife von 4 km zusätzlich zum Weg zurück ins Hotel. Die Gruppe, die den kürzeren Weg zurück gewählt hatte, konnte frisch geduscht eine abgekämpfte, aber glückliche Truppe kurz vor dem Abendessen begrüßen.
So kam denn jeder zu seinem persönlichen Glücksgefühl.
Auf die Ruderkameraden ist verlass. Zum festgesetzten Zeitpunkt erschienen alle zum Abendessen, das in einen gemütlichen Abend überging. Klar das wir das Geburtstagskind ein paar Mal hochleben ließen.


Am nächsten Tag fuhren wir geschlossen zunächst den Wanderparkplatz „Stauweiher“ an. Von dort starteten wir eine Rundwanderung von 6 km um dann anschließend nach Hilchenbach zu fahren und traditionell die Wanderung bei einem Italiener zu beenden.

So die ursprüngliche Planung. Doch zurück am Parkplatz stach doch einige Wanderer der Hafer. Sie wollten unbedingt nach Hilchenbach laufen. Und in der Tat wurde in der Wanderkarte ein Parkplatz gefunden von dem aus ein Weg nach Hilchenbach führte. Der Wanderparkplatz „Oberndorfer Höhe“ bot diese Möglichkeit. Ein Weg von ca. 4km Länge. Wer also laufen wollte stieg am Parkplatz aus. Alle anderen fuhren mit den Bussen.


Der Italiener war auch bald gefunden, doch, oh schreck, der wollte schon um 14.00 Uhr die Küche schließen. Ein Anruf informierte die Wanderer. Für die hieß es, dass sie sich sputen mussten und sie trafen noch vor der Finalen Zeit ein.
Ein köstliches Eis auf dem Weg zu den Bussen und damit zur Heimreise rundete das Mittagessen ab.
Dieter Borgmann und Axel Kunde haben ihre wertvolle Fracht sicher hin und zurück gefahren. Herzlichen Dank an unsere Fahrer.

Karl Berghoff.        

Die Teilnehmer: Dieter Borgmann, Karl Berghoff, Dr. Gerd Locher, Helmut Schüler, Anton Schnurr, Wilfred Güthoff, Dieter Peters, Frank Weber, Gerd Noblet, Hermann Denkhaus, Axel Kunde, Manfred Bunke, Udo Kemmer, Horst Noll, Ulrich Düchting, Heinz Leitner, Dr. Günther Cunitz, Siegfried Held.
 

Die Fotogalerie

 

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