Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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62. Wanderung des Do – Stammtisches im Hochsauerlandkreis.
25./26. April 2009

Die Wanderung im Frühjahr ist immer etwas besonderes. Besonders aufregend für den der plant. Noch am Donnerstag vor dem Wandertermin am Samstag ,war ein Umplanen angesagt. Von den ursprünglich 15 Ruderkameraden waren am Donnerstag noch 13 übrig geblieben und von denen hätten 2 auch noch absagen müssen.
Doch ein Ruderkamerad hatte die zündende Idee – laufen geht nicht, aber Radfahren – und das wurde dann auch in die Tat umgesetzt. Der Ideengeber (Udo Wegermann) sprang für einen Ruderkameraden ein, und der am Fuß verletzte Frank Weber sah auch keine Probleme beim Radfahren.

Jetzt galt es nur noch Radfahrer und Wanderer organisatorisch unter einen Hut zu bringen. Doch auch da kam ein glücklicher Zufall zu Hilfe. Dr. Fritz Gerlach, neu im RCW, wollte gerne mit wandern doch aus momentanen gesundheitlichen Problemen erschien es nicht ratsam die ganze Strecke zu wandern.
Jetzt kommt die vorgesehene Wanderstrecke ins Spiel. Es gab keine Möglichkeit zur einer Einkehr, es sei denn man findet eine Möglichkeit abseits der Strecke zu einer Gaststätte zu gelangen.
Die Lösung: Fritz kommt mit dem Bus zur Wanderstrecke fährt uns hin und wieder zurück und die Radfahrer kommen auch dorthin. Erbsensuppe mit Mettwurst ist normalerweise kein Problem für einen Wirt und das war es auch nicht. Dass wir  vor Ort noch kleine Änderungen im Wanderprogramm vorgenommen haben, wer will es uns verdenken.
 
Wo aber sind wir gewandert und radgefahren? Ausgangspunkt der Wanderungen war das Städtchen Hallenberg,  die südlichste Stadt im Hochsauerlandkreis im „auslaufenden Felsmassiv des Rothaargebirges“ an der Landesgrenze zu Hessen gelegen. Die historische Altstadt besitzt einen besonderen Charakter. Schmucke Fachwerkzeilen bestimmen das Straßenbild und es gibt eine Freilichtbühne.
Den Ort haben wir mit zwei Fahrzeugen erreicht. Den Kirchenbus mit 7 Mann, gefahren von Dieter Borgmann, den PKW mit 4 Mann, gefahren von FO Braun. Die Radfahrer mit eigener Anfahrt.

Am ersten Tag wurde die angedachte Wanderstrecke, der Grenzweg, unter die Füße genommen. Bis zum Mittagessen wurde gemeinsam gelaufen und dann die Truppe in ganz schnelle Füße und in schnelle Füße aufgeteilt. Steile Anstiege wechselten mit geraden Strecken, und immer wieder gab es weite Blicke in die hügelige Landschaft. Auch das Abholen an der Wanderstrecke hat ganz ausgezeichnet funktioniert. Fritz ist uns ein Stück des Weges entgegengekommen. Da bot es sich an, den Nachmittag mit uns zu laufen, den Bus dort stehen zu lassen und ihn am späten Nachmittag abzuholen. So wurde das dann auch gemacht.
 
 
Noch ein Wort zum Wetter. Sonnenschein, windig, warm/kühl ganz angenehm zu laufen. Das war auch der Grund warum die Radfahrer uns im Garten der Gastwirtschaft fanden. Die Erbsensuppe haben wir dann doch lieber in der Gaststube eingenommen. Die Suppe wurde in großen Gefäßen serviert, was dazu führte mehr zu essen als man eigentlich wollte. Na ja, wir haben es überlebt und auch die Trägheit überwunden die sich nach einem reichhaltigen Essen einstellt.
Am späten Nachmittag, wieder zurück in Hallenberg, konnten Wanderer und Radfahtrer auf einen angenehm verbrachten Tag zurückblicken. Die ganz schnellen Füße  blickten auf 26 km zurück, die schnellen Füße auf 15 km.
Von den Radfahrern ist nicht bekannt wie viele Kilometer sie zurückgelegt haben, was auch nicht so wichtig ist, es ist eine ausgesprochen anspruchsvolle Bike Arena.
 
Nach getanen sportlichen Aktivitäten konnten wir dann den Abend in vollen Zügen genießen und das Programm für den Sonntag beschließen.
 
 
Der Sonntag. Drei Gruppen machten sich getrennt auf den Weg. Die ganz schnellen Füße wollten den Kreuzbergweg (10 km) laufen, die schnellen Füße den Heidebachweg (5 km) und die Radfahrer? Vereinbart war: Treffpunkt um 12.30 Uhr am Hotel. Alle Wanderer waren da - doch wo sind die Radfahrer? Eine Kontaktaufnahme per Handy scheiterte zunächst. Doch dann meldete sich Frank. Was war geschehen? Udo war die Kette gerissen und diese mit unzureichendem Werkzeug wieder einsatzbereit zu machen war nicht einfach und kostete auch Zeit. Wir verabredeten uns in Winterberg wo wir eine Pizzeria suchen wollten. Die Pizzeria war bald gefunden und auch Udo und Frank konnten uns finden.

Karl Berghoff
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