Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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2009 4. Wanderfahrt auf dem Vierwaldstättersee

 

2000 . . . 2005 . . . 2007 . . . 2009

Am Sonntag dem 2. August rollt um 5.00 Uhr früh pünktlich das lange, voll getankte Gespann ab Bootshaus Richtung Süden. Zügig nehmen wir die nicht all zu kurze Strecke unter die Räder. Schon bald holen uns die beiden PS-starken Begleitfahrzeuge ein. 13.15 Uhr Ankunft in Buochs am See.
Rekordzeit ! Wir beziehen wieder unsere Stammquartiere im Hotel Edelweiss in Beckenried.

Am nächsten Morgen frühes Wecken, denn Hugo, seit dem Jahr 2000 unser Schweizer Freund, hat uns zur Besichtigung des Baggers eingeladen.


Um 9 Uhr wird unsere 12 Personen starke Gruppe am Hotelsteg mit einem Transportschiff nebst Betriebsleiter und weiteren Gästen abgeholt.

Es nieselt leicht, doch alles ist so interessant, dass die Nässe kaum wahr genommen wird.

 

Hier nun einige Zahlen zum Besuchsobjekt::
28 Pontons tragen die bis zu 31m. hohe Anlage.
Die Kiesförderung kann aus einer Tiefe von über 200 m erfolgen; derzeitige Arbeitstiefe 170 m.
Die Schaufel fasst 9 m³. Die Sinkgeschwindigkeit ist 3 m pro Sekunde, die Fördergeschwindigkeit 1,5 m pro Sekunde.
4 Körnungen werden ausgerüttelt, zertrümmert und ausgewaschen. Auch der anfallende Sand wird verkauft. Lediglich die Schwebstoffe und das Treibholz werden gesammelt und verklappt.

 

Nach 2 stündiger Besichtigung bekommt der Betriebsleiter von uns das obligatorische, mit einer Widmung versehene Ruderblatt des RCW und die Barken-g-Oldies kehren zum Hotel zurück. Alle sind begeistert. Ein toller Beginn der Woche in der Schweiz.


Der Regen hat zugenommen, es gießt, es schüttet wie aus Eimern ohne jede Pause, so dass das geplante Einsetzen der Barke überhaupt nicht möglich wird.


Ein Ersatzprogramm muss her! Besichtigung einer Käserei in Engelberg!
Über überflutete Strassen quälen sich die Fahrzeuge ins über 1000 m hohe Bergdorf.
Die Käsefertigung wird eingehend verfolgt und das Endprodukt auch probiert und gekauft. Christa ersteht ein größeres Stück Bergkäse, um später damit die hungrigen Mäuler zu stopfen. Die Buntbeschirmten unternehmen noch einen Stadtbummel und danach geht es, bei immer noch strömendem Regen, zurück ins Hotel. Wie nicht anders zu erwarten, folgt dann ein leckeres Abendessen mit einigen Blonden und Roten.

 

Strahlender Sonnenschein am nächsten Morgen. Das Dickschiff gleitet schnell in sein Element. Na, wo sind die Schlüssel? Nicht da! Das Schloss wird von Hugo fachmännisch geknackt. Die erste Ausfahrt über den herrlich blaugrün leuchtenden See beginnt. Alle sind begeistert. Sogar der Pilatus und der Rigi zeigen sich ohne Wolkenhauben. Buochs - Unternas - Obermatt - Bürgenstock - Weggis - Fitznau - Beckenried wird von der auflebenden Schar gemeistert.
Der Seegang ist kaum zu spüren. Nur die betagten Raddampfer Uri , Schiller und Co sorgen für wellige Abwechslung, Gehupe und Hallo-Rufe.

 

Am nächsten Tag bricht die lustige Truppe gen Flüelen auf. Der Seeclub ist informiert und erwartet uns. Rufe vom Bagger sind zu hören, als die gleichmäßig eintauchenden Blätter die rote Dicke vorbei gleiten lässt. Schillerstein, Brunnen, Tellsplatte, Tellskapelle, Achsenstrasse, (Rast in der Marina Sisikon): Ziel Flüelen ist erreicht und unser Vergnügungsdampfer liegt vertäut am Steg. Die vorgezogenen Fahrzeuge nehmen uns auf und durch den 9250 m langen Tunnel geht es zurück. Am Abend wird uns erlaubt, auf dem uns bekannten Schiff zu sitzen und einige Pannasch und Weinchen zu leeren.

 

Nach dem Frühstück beginnt die Rückfahrt sehr rasant, denn die Warnungen des Urnersees sind nicht von ungefähr. Der größte Teil der Besatzung kennt das gut, doch heute ist alles anders. Glatte Wasserfläche, kein Wind, keine Wellen, nur ein schnelles Dahingleiten.
Bauen, Rütli , Treib - in zwei Stunden ist alles erledigt. Die Temperaturen steigen, die Gefahrenzone liegt hinter uns.
Etliche bunte Gleitschirme sind am blauen Himmel auszumachen. Die Riemenquäler leben aus der Bordküche und werden immer träger. Nur sehr langsam wird der Heimathafen angelaufen.

 

Auf allgemeinen Wunsch wird die "Graf Schöneberg" von Peter gen Luzern gesteuert. Noch immer meint die Sonne es besonders gut und die Wellen sind annehmbar.
Am Seekreuz Alpanachersee - Küstnachtersee ist das Plätschern unter dem Boot in ein lautes Bum-Bum umgeschlagen. Ein Anlegen zur Pause ist nicht mehr möglich, also Rast am Bootshaus vom RC Reuss. Die Tafel wird im Schatten eines Baumes gedeckt. Rudi, der gute Geist, meldet sich und heißt uns wieder einmal herzlich willkommen. Unser rotes Mitbringsel wird eifrig bestaunt, während wir Kaffee und kühle Getränke in uns schütten. Natürlich bleibt auch hier für viermalige, uneingeschränkte Gastfreundschaft ein bemaltes Ruderblatt als Erinnerung. Ab geht es ins Heiabett!

 

Wieder düst die Truppe über die Autobahn, um die Rückfahrt gen Buochs Verladestelle zu bewältigen. Mit dem Auslaufen beginnt es zu schütten. Gut nass! Aber auch nichts ist mehr trocken! Die Wellen werden zunehmend höher. Im Schatten von steilen Bergwänden (Bürgenstock) schleppen wir uns sehr träge unserem Endziel entgegen. Bei Obeinnatt wärmt uns nasse Säcke, ein heißes Süppchen. Es schüttet lustig weiter. Der hohe Seegang fordert uns kräftig. Ziel endlich unversehrt erreicht!

 

Natürlich ist unser Hugo und Frau Annalies wieder zur Stelle, um beim Bergen unseres Gefährtes zu helfen. Im Hotel werden alle im heißen Badewasser versenkt und später trocken gelegt.
Nach gutem Essen und einigen Kurzen ist schnell alles vergessen und der Friede wieder hergestellt. Alle sind wohl auf und nehmen es wie Wassersportler!
Ein herzlicher Abschied! Hugo und Annalies haben fest versprochen uns im Oktober in Witten zu besuchen.


Rückschauend können wir wieder einmal sagen: Toller Sport! Herrliche Natur! Liebe Freunde! Lustige Truppe! Gelungene Tour!


Mit von der Partie waren: Hans-Wilhelm Brück, Hildegard und Ulrich Düchting, Irmgard und Helmut Grabow, Siegfried Held, Ursula und Siegfried Knoop, Christa Schöneberg, Willy Thorlümke, Marita und Peter Wilhelm.


Ach, übrigens! Kennt Ihr den Engel von Flüelen ???

 

Siegfried Knoop                                    

 

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