Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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2001 Anrudern

 

Verehrte Gäste, liebe Ruderkameraden und Ruderkameradinnen, Herzlich willkommen zum Anrudertag 2oo1 an diesem schönen Platz und zu den vor uns stehenden Ereignissen.

 

Besonders begrüßen möchte ich heute den Vorsitzenden des Stadtsportverbandes Wolfgang Hill, der nicht nur die Geschicke des Ruder-Club Witten seit Jahren aufmerksam begleitet, sondern unser aktivster Fürsprecher bei der Gewährung von Zuschüssen für Vorhaben ist, die wir allein nicht stemmen können.

 

Natürlich freue ich mich über die vielen Clubmitglieder, die heute am Anrudertag den Weg zum Bootshaus gefunden haben. Ich hoffe, dass viele von Euch die Gelegenheit ergreifen, um selbst ins Boot zu steigen.

 

Mittelpunkt eines jeden Anruderns ist neben dem Startkommando des Anruderns selbst die Taufe von in Dienst zu stellenden Booten.  Heute gilt es drei Boote zu taufen.

 

Bevor wir jedoch zu den Bootstaufen kommen, möchten ich und unser Ruderwart Volker Grabow zunächst unsere langjährigen Mitglieder ehren, unseren eifrigsten Ruderinnen und Ruderern die Pokale überreichen und dann zu den Bootstaufen zu kommen.

 

Im Anschluss daran beginnen wir mit dem Anrudern. An der Spitze die Täuflinge, die von verdienten Ruderinnen und Ruderern gerudert werden
Diesen Booten folgen dann alle anderen, von denen ich hoffe, dass sie sehr zahlreich sind.

 

Die traditionelle Erbsensuppe gibt es ab 12 Uhr in unseren Clubräumen.

 

Ich bitte nun die Jubilare zu mir:

Für 25- jährige Mitgliedschaft erhalten die silberne Ehrennadel: Beate Koll - Halt und Henning Warlitzer

 

Ich übergebe die Sportlerehrung an den Ruderwart Volker Grabow.:
 
Ich bitte die Jugendlichen zu mir, die im letzten Jahr die Bedingungen für das Jugend fahrtenabzeichen des Deutschen Ruderver- bandes erfüllt haben, und zwar:
Tim Wilhelm, Dominik Kaczmarek, Stefan Jagusch, Philipp Gatermann, Jana Seiffert, Carina Herrmann, Lena Seiffert, Rafael Hasler und Jonas Moll.
 

Nun bitte ich die Ruderinnen und Ruderer, die im letzten Jahr die Bedingungen für das Wanderruderabzeichen des Deutschen Ruderverbandes erfüllt haben und zwar:
Helmut Grabow, Siegfried  Held, Wilfred Güthoff, Horst Noll, Gerhard Locher, Fritz Otto Braun.

 

Und nun zu den Ruderinnen und Ruderern, die im letzten Jahr die eifrigsten waren, ihnen möchte ich die Kilometer-Pokale für meisten km in ihrer Kategorie überreichen. Es sind dies:

 

 
Kinder
Juniorinnen
Junioren
Seniorinnen
Senioren
Damen
Alte Herren
Stefan Jagusch
Carina Hermann / Lena Seiffert
Henning Böttcher
Rabea Bergmann
Holger Düchting
Susanne Meyer
Rinhard Zöller
191 km
1.724 km
  2.879 km
  659 km
1.023 km
981 km
2.011 km
 
 
Verehrte Gäste, in unserem heutigen Programm stehen die Taufen von drei erworbenen Booten unterschiedlichster Machart und Verwendungszweck. Das Kleinste ist ein Renneiner mit seltsam anmutendem Ausleger. Er wird unsere Flotte von rund zehn rennfähigen Renneinern erweitern. Das mag viel klingen, aber das A und O des heutigen Rennruderns beginnt nun mal im Einer. Je flexibler wir auf diesem Feld sind, umso besser.
Der Einer ist in modernster Bauweise hergestellt. Er erhält den Namen „Super Fly“ und wird von Carina Herrmann getauft.
 

Das nächste Boot ist  ein C - Gigvierer, der die 37 Jahre alte „Schlesien“ ersetzen soll, nachdem dieses Boot nicht mehr fahrtüchtig ist und eine Reparatur nicht mehr sinnvoll erscheint. Das Boot ist von einem benachbarten Verein übernommen, generalüberholt worden und wird daher noch viele Jahre seinen guten Dienst, vor allem in der Ausbildung von Schülern und als Wanderruderboot tun können.

 

Das Boot erhält im Ruder-Club Witten den Namen „Lilly“, den Rufnahmen einer Frau, - leider lebt sie nicht mehr - der insbesondere auch der Ruderclub Witten sehr, sehr viel zu verdanken hat, einer Frau, die in schwierigster Nachkriegszeit einen kräftigen Jungen nicht nur geboren, sondern auch groß gezogen hat. In kluger Voraussicht auf die Bedürfnisse unseres Clubs hat sie ihn nach dem Abitur in die Lehre zur Bank geschickt, wo er heute nach alten Maßstäben einen Pro Cura Posten inne hat, nämlich unseren langjährigen Kassenwart Tom Blumberg. Er wird auch die Taufe vornehmen.

Möge der Name „Lilly“ am Bug des Bootes ihn bei Wanderfahrten stets, wie seine Mutter, daran erinnern, über unbekanntem Grund recht vorsichtig zu sein.

 

Und nun zu dem neuen  Achter. Voll ausgerüstet nur 84,6 kg schwer, teilbar zur Ermöglichung und Erleichte- rung des Transportes; außen in Kohlefaser gebaut, innen in Glasfaserkunststoff stellt er das modernste dar, was es auf dem heutigen Markt gibt.

 

Sieht man sich die Fernsehübertragungen von großen internationalen Regatten an, so herrscht die Bootsfarbe zitronengelb vor, dem Markenzeichen der Bootswerft Empacher in Eberbach am Neckar.

 

Er wird den 15 Jahre alten Achter „Friedrich Wilhelm Moll“ ablösen, mit dem wir bisher auf den Regatten waren, und teils belächelt, teils bewundert wurden, dass wir noch im Besitz eines Holzbootes sind, wogegen die anderen Clubs, nationale wie internationale längst auf Kunststoff umgestellt haben.

 

Das Boot ist für den Jugendbereich gedacht, es soll Anreiz sein, sich auf den bevorstehenden Regatten auch mal im Großboot zu versuchen. Ihr werdet sehen, wie viel mehr Spaß ein Rennen Bord an Bord im Achter macht, als in den entsprechenden Kleinbooten, obwohl ich nicht verhehlen möchte, dass auch dies seinen Reiz hat.

 

Das soll aber nicht heißen, dass das Boot nur für die Jugendlichen Regattafahrer reserviert ist, nein jede Mannschaft, die des Riemenruderns kundig ist , darf es benutzen; alles Weitere regelt der Trainer oder der Ruderwart.

Mit der Anschaffung liegen wir übrigens voll im Trend der Mehrheit des Rudertages des DRV, kürzlich in Bonn abgehalten, der die deutschen Meisterschaften für Vereine reklamiert.

 

Und nun zum Namen. Das ist immer so eine Sache, wenn ein Kind mehrere Väter hat. Deswegen kein Eigenname, weil sich irgendeiner der Spender möglicherweise benachteiligt fühlen könnte.

 

In diesem Fall gab es nicht nur einen Sponsor, sondern auch den Landessportbund, der die Bezuschussung genehmigen musste und selbst mit einem kleineren Betrag dabei ist, dem Kreissportbund, der 12,5 % des Wertes übernommen hat, der Stadtsportbund, der 25 % übernommen hat und nicht zuletzt der Förderkreis des RCW, dessen Spendeneinkünfte satzungsgemäß nur für die Jugend und was damit zusammenhängt, verwendet werden dürfen.

 

Allen, die etwas in den Pott geworfen haben, darf ich im Namen des Ruderclub Witten meinen herzlichen Dank aussprechen.

Ich weiß sehr wohl zu würdigen, was es in Zeiten knappen Geldes für die öffentlichen Institutionen bedeutet, so viel Mittel locker zu machen.

Und nun zu dem gewählten Namen „Maximus“. Das Boot ist für uns schlicht und einfach das Größte, teuerste, schnellste, jüngste, längste usw. schlicht und einfach Maximus.

 

Ich bitte nun Wolfgang Hill und Udo Wegermann zu mir. Wir werden das Boot gemeinsam taufen.

 

Auf eine neue, erfolgreiche Rudersaison 2001 und auf unseren Ruder-Club Witten ein dreifach kräftiges

Hipp – Hipp – Hurra.

Peter Wilhelm                                             Fotogalerie

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