Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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Damen-Wanderfahrt ohne Boot

„KuI -Tour“ nach Münster

Der traditionelle Ausflug der Ruderinnen fand am 07. August statt. Christa Kirsch und Inge Rau hatten sich diesmal etwas besonderes einfallen lassen. Das Ziel war für Rose Berghoff, Ulla Braun, Mechthild Backes, Anne Beck, Anna Biedermann, Ulli Daniel, Magdalene Gassmann, Kathrin Güthoff, Irmgard Grabow, Uschi Kemmer, Marlis Limke, Jutta Martin (Gast), Gertrud Nehm (Gast) und Inge Rau:

Münster und die Skulptur Projekte 1997.

Erwartungsvoll starteten wir und erreichten so pünktlich unser Ziel; es blieb sogar Zeit für einen Cappucino. Um 10.30 Uhr bestiegen wir die Räder und erhielten erste Informationen am Prinzipalmarkt, der reich mit rot-weißen Wimpeln geschmückt war. Das war ein besonderer Hinweis auf die Ausstellung und hatte nichts mit dem Besuch von RCW-Ruderinnen zu tun. Danach führte der Weg über die Promenade, wir genossen den Schatten der Bäume und erhielten ausführliche Erklärungen durch die sachkundige Führerin, Frau Müller.

Die Ausstellung umfaßt mehr als 60 Objekte. Es erstaunt, wie unterschiedlich die Beiträge der einzelnen Künstler ausfallen. So standen wir etwas ratlos vor einem mit Brettern verschalten Kinderkarussel, bis der Bezug zum benachbarten Kriegerdenkmal 1864/1865, 1871 erklärt wurde. Die Verbindung zwischen „Fun-House“, einer lichten Spiegelwand, die verschiedene Zerrbilder wider gab, und dem Spielplatz lag nahe. Dann folgten Wohnwagen, das rosa Riesenei, die Plakatwand, das U-Bahn Lüftungs/-Geräusch-Projekt, der Bär in seiner Höhle.

Nach dem „freien Raum“ (ein leerer Raum und eine Mauer) kamen wir zum Schloß. Der Barockbau bildete die Kulisse für die Oldtimerparade „playing Mozart‘. Rund 30 Autos aus vier Jahrzehnten (1930-1960) waren silbern angemalt, ganz leise erklang aus dem Motor Musik von Mozart.

Die Philosophenplattform hinter dem Schloß bestach durch ihre harmonische Linienführung. Ein lrrweg aus schwebenden Latten folgte, danach das Sanktuarium, ein gemauerter Ring (ca. 10 m Durchmesser) wurde nur mit Erde gefüllt. Inzwischen hat sich der Beifuß breit gemacht, es wird sich zeigen, welches Gewächs sich schließlich durchsetzt.

Nach dem tanzenden Spazierstock und KEITH HARINGS Hund radelten wir zurück. Eine interessante Besichtigung war beendet, wegen der großen Vielfalt kann hier nicht alles erzählt werden. Nach ausgiebiger Mittagspause im Schatten des „Kiepenkerl“ und einem Spaziergang am Aasee traten wir die Rückfahrt an.

Magdalene Gassmann

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