Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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2006 Deutsche Meisterschaft U23, U19, U17 in Essen

 

Drei Medaillen für RCW-Athleten bei Deutschen Meisterschaften

Die Erfolgsgeschichte des Ruderclub Witten ist um ein Kapitel reicher: Bei den Deutschen Meisterschaften der U23 gelang dem Wittener Erfolgsruderer Simon Faissner der nächste Überraschungscoup. In seinem ersten Seniorjahr gewann er gleich die Silbermedaille im Leichtgewichts-Männereiner. Aber auch die Juniorinnen ließen sich am vergangenen Wochenende nicht lumpen.

 

Sie kehrten von ihren nationalen Titelkämpfen auf dem Essener Baldeneysee mit zwei Medaillen heim. So holte sich Fabienne Andree die Bronzemedaille im Leichtgewichts-Juniorinneneiner und zusammen mit Partnerin Janina Schulz auch noch die Silbermedaille im Doppelzweier.

 

Doch nicht nur in der Spitze waren die RCW-Athleten topp: Insgesamt schafften acht Mannschaften den Sprung ins A-Finale. Grund genug für das Wittener Trainergespann Henning Sandmann, Alex Holubars und Annika Poppe, ihre Strahlegesichter aufzusetzen.

 

Härtester Konkurrent von Simon Faissner um den Titel auf dem Baldeneysee war der Berliner Olaf Beckmann, der noch im vergangenen Jahr die deutschen Farben bei der Weltmeisterschaft vertreten hatte. Sowohl Faissner als auch Beckmann gewannen ihre Halbfinalläufe und lagen daher im Finale auf den beiden mittleren Bahnen. Faissner erwischte einen schlechten Start und lag nach den ersten 500 Metern lediglich auf Platz 5. Nach kurzen Zwischenspurts kämpfte er sich aber an die Spitzengruppe heran und lag nach Hälfte der 2000-Meter-Distanz schon auf dem 2. Platz. Die erste Attacke Faissners bei 1200 Metern konterte Beckmann souverän. Doch Faissner schaffte es, bis 300 Meter vor dem Ziel bis auf eine Bootslänge heranzukommen. Doch sein gefürchteter Endspurt verpuffte diesmal. Beckmann ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewann mit einem Vorsprung von drei Sekunden. Dritter wurde der Berliner Lars Wichert.


Auch Fabienne Andree qualifizierte sich mit einem Sieg im Halbfinale für das Finale und schwang sich damit zu einer der Favoritinnen auf. Im Finale legte sie einen Blitzstart hin und führte das Feld nach der 500 Meter-Marke mit einem Vorsprung von einer halben Bootslänge an. Doch die Konkurrenz ließ nicht locker.
Vor allem die Hamburgerin Ann-Katrin Schultz wartete auf ihre Chance. Die bot sich nach der 750 Meter-Marke. Sie spurtete an Andree vorbei, in ihrem Kielwasser noch die Essenerin  Sarah Schultze-Struchtrup. Kurz vor dem Ziel griff Andree die Essenerin noch einmal an, schaffte es aber nicht, an ihr vorbei zu ziehen: Platz drei und der Gewinn der Bronzemedaille waren ein toller Erfolg – den sie noch toppen konnte.

 

Im Doppelzweier ging die Mannschaft des RC Donau-Ulm als absolute Favoriten ins Rennen: Alle bisherigen Wettkämpfe hatten die beiden B-Juniorinnen bislang für sich entschieden. Doch Fabienne Andree und Janian Schulz ließen sich nicht einschüchtern: Beherzt gingen beide ins Rennen und lagen mit den Booten aus Ulm und Bramsche bei 500 Metern auf einer Höhe. Nach 1200 Metern konnte das Ulmer Boot sich entscheidend absetzen, Witten und Bramsche folgen.  Kurz vor dem Ziel hatten Andree und Schulz die größeren Reserven: Mit einem klasse Endspurt sicherten sie sich die Silbermedaille drei Sekunden hinter Ulm und wiederum drei Sekunden vor der Crew aus Bramsche.

Einen Achtungserfolg schafften Julia Schulz, Sina Geigenmüller zusammen mit ihren Partnerinnen Constanze Duell vom Schleißheimer RC und Regina Pieroth aus Frankfurt: Die Renngemeinschaft im A-Doppelvierer holte einen viel beachteten vierten Platz hinter den beiden für die WM bereits gesetzten Vierer des Deutschen Ruderverbandes und einer Renngemeinschaft aus Potsdam.

 

Jeweils 5. Plätze bei  den Deutschen Jugendmeisterschaften  erreichten der Leichtgewichts-Doppelvierer mit Max Baron, Mirco Rolf, Christoph Schröder und Sören Kunde, der Juniorinnen-Doppelzweier mit Julia Schulz und Constanze Duell (Schleißheimer RC) sowie der Frauen-Doppelzweier mit Lina Senekovic und Miriam Thiesen.

 

Sechste im A-Finale wurden Sina Geigenmüller im Juniorinneneiner, Max Baron und Mirco Rolf im Doppelzweier und Mareike Piepel als Mitglied einer Renngemeinschaft mit Ruderinnen aus Essen und Köln im Doppelvierer.

Martin Wocher

 

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