Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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2005 Deutsche Jugendmeisterschaft in Duisburg

 

Die WAZ Witten meldete:

„Medaillenregen für Ruderclub Witten bei der Deutschen Jugendmeisterschaft“

Zweimal Gold, einmal Silber, zweimal Bronze –
nach den beiden Weltmeistertiteln und der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen durch die beiden Grabow Brüder, war das vergangene Wochenende das erfolgreichste in der Geschichte des Ruderclub Witten. So viele Medaillen an einem Tag – das hat es vorher noch nie gegeben.

Zitatende

 

Mit dieser Ausbeute bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Duisburg hat sich der Ruder-Cclub Witten an die Spitze der erfolgreichsten Rudervereinein Deutschland katapultiert: Neben dem Bundesleistungszentrum Berlin - Potsdam ist der RCW jetzt die Hochburg der Skuller. Konsequenz aus der erfolgreichen Jugendarbeit des Teams um RCW - Chefcoach Henning Sandmann.

An dieser Stelle eine Anmerkung des Verfassers: „Annika Poppe, seit dieser Saison als Trainerin dabei, und Alex Holubars seit drei Jahren, bilden das Trainerteam mit Henning Sandmann, der seit 1997 beim RCW ist.“ Und die Arbeit der Trainer zeigt gute Früchte.


Hier nun zur Meisterschaft selbst, die am Donnerstag mit den Vorläufen begann.
Aus Sicht der verantwortlichen Trainer sollten in diesem Jahr aus der aktuellen Trainingsgruppe nicht nur die Ruderer und Ruderinnen auf der DJM starten, die eine Chance auf eine Finalteilnahme hatten, sondern auch die, die Erfahrungen für die Zukunft sammeln sollten, auch wenn der Weg nach dem Hoffnungslauf wahrscheinlich beendet sein würde.

 

So auch bei Kristin von Diecken im Juniorinnen  B Einer, die in ihrem Hoffnungslauf knapp ausschied, aber in allen Rennen einen positiven Eindruck hinterlassen konnte.

 

Alle anderen Boote kamen weiter und für die meisten ging der Weg über das Halbfinale.

Nils Großer im Einer und der Doppelvierer LG mit Christoph Schroeder, Mirco Rolf, Sören Kunde, Lennart Quecke, Stf. Laura Hoffmann erreichten das kleine Finale und fuhren um Platz 7 bis 12.

 

Aber sechs Boote erreichten das A-Finale.

Der große Sieger des Wochenendes hieß – Simon Faissner.

 

Er konnte am Sonntagnachmittag seinen Titel im Leichtgewichts - Einer erfolgreich verteidigen. Und zwar mit einem Abstand vor der Konkurrenz, der vor den Titelkämpfen nicht abzusehen war. Zehn Sekunden lagen schließlich zwischen Simon und dem Gewinner der Silbermedaille, Leonhard Mackaus Trier
Alle hatten zwar in diesem Jahr auf eine erfolgreiche Titelverteidigung spekuliert und gehofft, aber niemand wusste so recht, wie stark er denn nun wirklich war.
Im Saisonverlauf hatten sich zwei Favoriten für den Meistertitel herausgestellt, Mack, den Simon schon 2004 schlagen konnte, und der Würzburger Sebastian Eirich, der nach dem Start auf der Wedau ein enormes Tempo vorgab. Nach 500 Metern führte der Würzburger schon mit eineinhalb Bootslängen vor Simon, der sich aber nicht abschütteln ließ. Bei der 750 Meter-Marke lagen noch eine halbe Bootslänge zwischen den beiden, Mack folgte als Dritter. 500 Meter später zog Simon mit einem Zwischenspurt an ihm vorbei. Eirich hatte nichts mehr zuzusetzen und musste auch noch Mack an sich vorbeiziehen lassen. Simon fuhr dagegen ungefährdet dem Ziel entgegen – zum Jubel der zahlreichen Fans, die sich aus Witten auf den Weg gemacht hatten.
In der Fachzeitschrift „Rudersport“ wurde Simon als der Dominator bezeichnet und das traf für diese Meisterschaft sicherlich zu.

 

Eher überraschend ging der zweite Meistertitel an den RCW-Doppelzweier mit Mareike Piepel und Fabienne Andree. Die Trainer hatten vor den Titelkämpfen als Ziel die Finalteilnahme angepeilt und Platz vier oder drei für möglich gehalten. Doch auf der Wedau wuchsen den beiden RCW - Mädchen Flügel.
Vom Start an lagen sie in Führung, erst ab der 700 – Meter - Marke kam ihnen die beiden favorisierten Boote aus Emscher Wanne - Eickel und vom RC Minden gefährlich nahe. Doch Fabi und Mareike konterten cool und hielten ab der 1250 Meter - Marke die Konkurrenz auf Distanz. Anders als in den letzten Rennen, wo ihnen die Kräfte auf den letzten Metern fehlten. Doch in Duisburg bewiesen beide echtes Stehvermögen.

 

Mit einer ungeheuren Kraftanstrengung auf den letzten 250 Metern konnte sich Sina Geigenmüller im Juniorinnen - Einer die U – 17 – Vize - Meisterschaft sichern.
Nach Überqueren der Ziellinie war sie so geschafft, dass sie ins Wasser fiel und die Siegerehrung verschoben werden musste. Sina musste erst einmal ins „Sauerstoffzelt“, um wieder zu Kräften zu kommen. Sie fuhr ein furioses Rennen, lag während der gesamten Renndistanz immer auf Platz zwei und drei, lieferte sich ein heißes Duell mit der Hamburgerin Annika Müller, die sie mit ihrem fulminanten Endspurt niederringen konnte. Anderthalb Sekunden nur fehlten Geigenmüller auf die große Favoriten aus Potsdam.

 

Dass Sina sich so auspowern musste lag auch daran, dass sie gut zwei Stunden vorher im Doppelzweier zusammen mit Jule Schulz die Bronzemedaille gewonnen hatte. Auch da brachte erst der Endspurt die Entscheidung: Sina Geigenmüller und Jule Schulz zeigten ihr Herz als Kämpferinnen, legten die schnellste 500 – Meter - Zwischenzeit im letzten Drittel vor und schafften mit dem letzten Ruderschlag die Bronzemedaille – zeitgleich – und das kommt wirklich selten im Rudersport vor – mit dem Boot aus Potsdam.

 

Also zweimal Bronze für Witten und Potsdam hinter dem Meisterboot vom Landesruderverband Berlin und der Essener Renngemeinschaft.

 

Aber Simon Faissner startete nicht nur in der Leichtgewichtsklasse, sonder auch in der offenen Klasse mit Dominik Rossetto vom RV Emscher Wanne Eickel. Bronze, das hatte vor dem Rennen kaum einer gedacht, aber mit großem Abstand vor Platz 4 war das Treppchen für die beiden Ruderer aus dem Revier mehr als verdient.

 

Einen tollen 5. Platz schaffte noch der A – Juniorinnen - Doppelvierer mit Sarah Breucker, Hanna Bülskämper, Lina Senekovic und Miriam Thiesen aus Hürth. Die vier zeigten bei ihrem ersten Auftritt bei den Deutschen Jugend kaum einer gedacht, aber mit großem Abstand vor Platz 4 war das Treppchen für die beiden Ruderer aus dem Revier mehr als verdient.

Einen tollen 5. Platz schaffte noch der A – Juniorinnen - Doppelvierer mit Sarah Breucker, Hanna Bülskämper, Lina Senekovic und Miriam Thiesen aus Hürth. Die vier zeigten bei ihrem ersten Auftritt bei den Deutschen Jugendmeisterschaften ein beherztes Rennen, lagen zwischenzeitlich auch mal kurz auf dem dritten Rang, und wurden dann nur knapp vom viert platzierten Boot geschlagen.

 

Insgesamt gesehen ein so nicht erwartetes gutes Ergebnis für den Ruderclub Witten bei der Deutschen Jugendmeisterschaft 2005 in Duisburg

 

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