Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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2005 DM Salzgitter / WAZ

 

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Witten. Sensation in Salzgitter: Simon Faissner und Tobias Rittel vom Ruder-Club Witten eroberten bei der Deutschen Meisterschaft der Leichtgewichts-Bootsklassen die Bronzemedaille im Doppelzweier. "Die Mühen im Vorfeld haben sich ausgezahlt", sagte Faissner im Gespräch mit der Sportredaktion.

Auf dem Salzgittersee lief es für das Wittener Junioren-Duo, das erstmals in der Männerklasse am Start war und dort eigentlich nur Erfahrungen sammeln wollte, wie am Schnürchen. Nach der Auslosung der Vorläufe stand fest, dass die beiden favorisierten Boote mit Olympiateilnehmer Ingo Euler (Mainz) sowie dem WM-Starter Jörg Lehnigk (Ratzeburg) im anderen Rennen antreten würden. So kam es, dass Faissner/Rittel ihren Vorlauf dominierten und sich als Sieger mit der insgesamt zweitschnellsten Zeit direkt für den Endlauf qualifizierten.

Da die RCW-Aktiven somit völlig überraschend nicht in den Hoffnungslauf mussten, konnten sie wertvolle Kräfte sparen und sich aufs sonntägliche Finale konzentrieren.

Dort warteten einmal mehr schwierige Bedingungen auf der Regattastrecke in Salzgitter. "Im Startbereich drückte ein unangenehmer Seitenwind die Boote in Richtung der Bojenketten, die die Bahnen voneinander abtrennen", berichtete RCW-Coach Henning Sandmann. "Es bedurfte schon einer gewissen ruderischen Klasse, um dort vernünftig aus den Startlöchern zu kommen. Aber das haben Simon und Tobias hervorragend geschafft", lautete das Trainer-Lob.

Nach rund 500 Metern - also einem Viertel der Distanz - lagen Faissner/Rittel sogar in Führung. Erst dann zogen die beiden Favoritenboote davon und machten den Sieger unter sich aus. Letztlich hatten Euler/Schönmann-Fink die Nase vorn. Lehnigk/Budde wurden Zweite. Und Bronze ging nach Witten. Denn Faissner/Rittel behaupteten ihren Vorsprung vor der Konkurrenz, kamen mit acht Sekunden Vorsprung als Dritte ins Ziel.

"Unverhofft kommt oft", sagte Trainer Sandmann. Und auch Simon Faissner war die Freude deutlich anzumerken: "Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn man plötzlich neben so bekannten Leuten auf dem Siegertreppchen stehen darf. Das war ein Super-Erlebnis für Tobias und mich."

Für eine rauschende Siegerparty fanden die beiden zwar weder Zeit noch Kraft, doch die Bronzemedaille hat für Faissner einen ganz besonderen Stellenwert - ist nicht irgendeine unter vielen. "Genau deshalb bekommt die auch einen Ehrenplatz", sagt er. "Auf meinem Trophäenregal."

 

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