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29. August 2011

RCW-Achter rudert in Hamburg auf Platz 12

 

Alles andere als nach Plan verlief der vierte Lauf der „flyeralarm Ruder-Bundesliga“ für den Achter des Ruder-Club Witten. Nach einem turbulenten Wochenende mit viel Pech belegte der RCW-Achter Platz 12 auf der Hamburger Binnenalster.

Die ersten Probleme erwarteten die Mannschaft von Trainer Henning Sandmann bereits vor der eigentlichen Regatta. Denn ein Feueralarm im Hotel der Wittener hielt das Team bis tief in die Nacht auf den Beinen – eine denkbar schlechte Vorbereitung auf die Rennen des kommenden Tages.

 

 

Nichtsdestotrotz begann die Startaufstellung mit Simon Faissner und Maik Swienty auf den Schlagplätzen und Denis Baumgart, Jan Landgraf, Jonas Moll, Peter Zeller, Sören Kunde und Thorsten Fingerle im Boot sowie Steuerfrau Janina Schulz die Regatta mit einem guten Zeitlauf. „Eigentlich hatten wir nach dem Rennen ein sehr gutes Gefühl, leider reichte die Zeit trotzdem nur für Platz 10,“ so Schlagmann Simon Faissner.

Für das Achtelfinale bedeutete das ein Duell mit dem starken Achter aus Dortmund. Bereits am Start fand der Wittener Achter dabei nicht richtig ins Rennen und musste das Dortmunder Boot ein Stück ziehen lassen. Den Rückstand konnten die Wittener dann bis zum Ziel nicht mehr aufholen. Aufgrund der Tatsache, dass auf der Binnenalster nur auf zwei Bahnen gerudert werden kann, bedeutete diese Niederlage im Achtelfinale, dass der RCW-Achter bereits aus dem Kampf um die ersten acht Plätze ausgeschieden war. Da außerdem in der zweiten Ruder-Bundesliga derzeit nur 14 Boote am Start sind, ergab der Modus des Renntages darüber hinaus, dass der RCW-Achter im Viertelfinale aussetzen und erst im Halbfinale wieder angreifen konnte. „Dadurch dass das KO-System mit 14 Booten nicht komplett aufgeht, ist das System bei zwei Regattabahnen bei uns in der zweiten Liga leider etwas komplizierter. Schade war natürlich für uns, dass wir nicht direkt im Anschluss an das Achtelfinale zeigen konnten, dass wir es besser können,“ so Trainer Sandmann.

 

Nach längerer Pause musste die Mannschaft dann im Halbfinale gegen den Rhein-Ruhr-Achter aus Duisburg antreten. In der Pause entschied sich Sandmann zu zwei Wechseln. Für Jonas Moll, der mit Rückenproblemen nicht weiter rudern konnte, übernahm Andy Herrmann den Rollsitz. Im Bug tauschte Thorsten Fingerle den Platz mit Marcel van Delden, der damit sein diesjähriges Bundesligadebüt feiern konnte. Dem RCW-Achter gelang zunächst ein guter Start, sodass sich das Team ein Stück von den Duisburgern absetzen konnte. Dann wurden dem Wittener Boot jedoch die ungünstigen Verhältnisse zum Verhängnis, denn eine Windböe drückte den Achter in die Bojen, was letztlich nicht nur den Vorsprung kostete sondern den Duisburgern auch den Sieg einbrachte. Dem RCW-Achter blieb nach diesem Dämpfer nur noch der Kampf um Platz 11 gegen das Boot der RG Wiking Berlin. Nach der unglücklichen Halbfinalniederlage kam das Wittener Boot auch im Finale nicht mehr richtig in Fahrt und musste erstmals in dieser Saison den Berlinern den Vortritt lassen.

 

„Wir hatten im Vorfeld der Regatta schon mit zahlreichen Krankheitsausfällen zu kämpfen, dann sind wir alles andere als optimal in das Wochenende in Hamburg gestartet. Schließlich hatten wir auch in den Rennen noch Pech und konnten unser Potenzial nicht abrufen, um an die guten Leistungen aus Hannover anzuknüpfen. An diesem Wochenende kam damit alles zusammen. Jetzt müssen wir den fünften und letzten Lauf in Krefeld nutzen, um noch einmal zu zeigen, was wir leisten können und um die Saison versöhnlich zu beenden,“ fasst Trainer Sandmann das Wochenende zusammen. Die Chance, die Saison mit einem besseren Ergebnis zu beenden, hat der RCW-Achter schon am kommenden Wochenende, denn dann startet auf dem Elfrather See in Krefeld das diesjährige Finale der Bundesligasaison.

 

29.8.2011, MR

 

Quelle Fotos: Ruder-Bundesliga

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