Junioren bereiten sich im Ostertrainingslager auf die Saison vor
In den Osterferien fand für die Juniorinnen und Junioren des Ruder-Club Witten traditionell das Ostertrainingslager statt. Wie in jedem Jahr nutzte die Trainingsgruppe die freien Tage, um gemeinsam viele Kilometer zu sammeln, verschiedene Bootskombinationen auszuprobieren und sich gezielt auf die anstehende Regattasaison vorzubereiten.
Auf dem Baldeneysee fanden die Sportlerinnen und Sportler gute, aber wechselhafte Trainingsbedingungen vor. Gerade diese unterschiedlichen Voraussetzungen machten das Trainingslager besonders wertvoll: Neues Gewässer, wechselnde Witterung und unterschiedliche Wasserbedingungen forderten von der Gruppe Anpassungsfähigkeit und Konzentration. Gleichzeitig boten die Einheiten die Möglichkeit, viele Eindrücke zu sammeln und wichtige Erkenntnisse für die kommenden Rennen zu gewinnen.
Ein Schwerpunkt lag darauf, verschiedene Mannschaften und Bootskombinationen zu testen. Für das Trainerteam war das Trainingslager damit eine wichtige Standortbestimmung vor den nächsten Regatten. Auch innerhalb der Gruppe zeigte sich eine positive Entwicklung: Die neuen Juniorinnen und Junioren fanden sich gut ein, sodass die größere Trainingsgruppe nicht nur sportlich, sondern auch als Team weiter zusammenwuchs.
Neben der Arbeit auf dem Wasser gehörten auch die gemeinsamen Erlebnisse abseits des Trainings zum Trainingslager dazu. Nach den Einheiten wartete regelmäßig der Anstieg hinauf zum Haus am Turm, der inzwischen fast schon fester Bestandteil des Programms ist. Dort waren die Wittener Ruderinnen und Ruderer erneut bestens untergebracht und wurden hervorragend bewirtschaftet. Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Eisessen, ebenso wie das traditionelle Grillen am Gründonnerstag mit den Eltern, das jedes Jahr zu den festen Höhepunkten des Trainingslagers zählt.
Für einige Sportlerinnen und Sportler ging es direkt im Anschluss weiter zur Regatta nach Gent. Damit bildete das Trainingslager nicht nur den Abschluss intensiver Ferientage, sondern zugleich den unmittelbaren Übergang in den Wettkampfbetrieb. Die vielen Kilometer, die getesteten Kombinationen und der starke Zusammenhalt in der Gruppe machen Lust auf die neue Saison. Die Vorfreude bei den Juniorinnen und Junioren des RCW ist jedenfalls groß.

