Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

RCW Aktuell

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Junioren des Ruder-Club Witten in München erfolgreich

Am vergangenen Wochenende ging es für den Großteil der Trainingsgruppe des Ruder-Club Witten nach München zur internationalen Junioren-Regatta. Die Anreise erfolgte schon am Freitag, damit die Sportler bereits trainieren konnten. Alles verlief bestens und auch das Wetter spielte mit Ausnahme des letzten Tages gut mit, sodass die Junioren bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Gegenwind ihre Rennen bestreiten konnten.


Dort ging es für den RCW-Nachwuchs darum, sich zu präsentieren, sich gegen internationale Konkurrenz von drei Kontinenten zu behaupten und mögliche Besetzungen auszuprobieren. Vor allem für Simon Schlott ging es darum, sich für die Europameisterschaften zu qualifizieren. Und auch die anderen konnten wichtige Regattaerfahrungen für die auch in München stattfindenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften sammeln.

 

SimonInsbesondere Simon Schlott konnte seine Stärke beweisen und zusammen mit seinem Zweierpartner Jan Berend aus Magdeburg im Vorlauf am Samstag mit einem knappen Vorsprung vor dem Boot aus Großbritannien das Rennen für sich entscheiden. Da sie dort bereits die schnellste Zeit von allen Gegnern hatten, gingen sie motiviert in das A-Finale am Nachmittag, für das sie sich qualifiziert hatten. Auch dieses konnten sie mit fast einer Bootslänge Vorsprung für sich entscheiden. Danach stand fest, dass Simon nun im Doppelzweier mit dem Magdeburger auf den Europameisterschaften in Krefeld an den Start gehen wird. Dafür werden wir ihnen natürlich alle die Daumen drücken.

 

Am Sonntag fuhr Simon mit den stärksten Einerfahrern aus Deutschland Doppelvierer. Nach einem gewonnen Vorlauf wurde die Renngemeinschaft im nachfolgenden A-Finale nach einem spannenden Rennen Zweiter hinter dem Boot aus der Schweiz.

 

Auch die A-Juniorin Annika Steinau kann von einem erfolgreichen Wochenende sprechen. In einem starken Vorlauf im Einer konnte sie am Samstag den dritten Platz erringen und qualifizierte sich somit für das C-Finale. Dieses gewann sie mit 3 Sekunden Vorsprung vor einer Japanerin. Am folgenden Tag ging es für sie bei Nieselregen, aber dafür leichten Schiebewind an der Start. Dort wurde sie auf Grund ihrer Zeit vom Vortag in den zweiten Lauf gesetzt. Nach einem Kopf an Kopf Rennen mit ihren Gegnerinnen und einem durch Zuschauerrufe unterstützen Endspurt konnte sie den zweiten Platz hinter einer Japanerin erlangen, mit dem sie sehr zufrieden sein kann.

 

Lukas Tewes konnte ebenfalls vor allem im Leichtgewichts-Doppelzweier mit Adrian Hütten aus Gelsenkirchen von einem erfolgreichen Wochenende sprechen. Mit einer sehr guten Zeit im Vorlauf erruderten sie den zweiten Platz. Dadurch kamen sie in das A-Finale und wurden in einem knappen Rennen Dritte. Damit können sie sehr zufrieden sein.

 

Auch im Doppelvierer ging der Wittener Nachwuchsruderer in einer Renngemeinschaft an den Start. Dort konnten sie nach einem nicht ganz optimalen Rennen den vierten Platz erringen. Am Sonntag reichte es ebenfalls für den vierten Platz.

 

Fin unc ClemensAuch die B-Junioren Finn Wolter und Clemens Pernack konnten erste Regattaluft schnuppern und sich erstmalig, nach guten Rennergebnissen in Münster, auch gegen internationale Konkurrenz behaupten. Die beiden haben sich im Doppelzweier-Rennen am Samstag gut geschlagen und einen vierten Platz errudert. Am Sonntag reichte es im dritten Lauf für den fünften Platz.

 

Clemens Pernack ging zudem noch im Einer an den Start. Dort fuhr er am Samstag auf den sechsten Platz. Dies toppte der Ruderer des jüngeren Jahrgangs jedoch am darauffolgenden Tag noch einmal durch einen zweiten Platz, mit dem er ebenfalls zufrieden sein kann.

 

Insgesamt hat sich die weite Reise für alle Wittener gelohnt und alle können mit ihren Platzierungen zufrieden sein. Dies unterstrichen auch die Trainer Joachim Ehrig und Benedikt Pernack, die ebenfalls dabei waren. In zwei Wochen heißt es Daumen drücken für Simon auf den Europameisterschaften. Für die restliche Trainingsgruppe geht es nach Köln.

 

Annika Steinau