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Sieg für Annika Steinau vom Ruder-Club Witten beim Baltic Cup

Annika SteinauGroßer Erfolg für Annika Steinau vom Ruder-Club Witten: Beim Saisonhöhepunkt, dem Start für das deutsche Nationalteam beim Baltic Cup in Hamburg, sicherte sich das Wittener Toptalent mit ihrem Team die Goldmedaille. Über die Sprintstrecke war der Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes beim Vergleichswettbewerb der Ostseeanrainerstaaten nicht zu schlagen und kam vor dem zweiten deutschen Boot ins Ziel.

 

Für das Team mit Annika Steinau, Nele Michalik (Essen), Hannah Reif (Berlin) und Carolin Roose (Essen) begann das Regattawochenende im Norden am Samstag mit den Rennen über die 2.000-Meter-Distanz. Hier hatte das Quartett im Vorlauf keine Probleme mit den Konkurrentinnen aus Dänemark, Polen und Norwegen und sicherte sich mit einem Sieg den Startplatz im Finalrennen. Im Finale ruderte das Boot mit der Wittenerin an Bord dann auf den undankbaren vierten Platz – hinter dem zweiten Team des Deutschen Ruderverbandes und den Ruderinnen aus Dänemark und Estland, vor Polen und Litauen.

                                                       

Viel besser lief es am Sonntag auf der 500-Meter-Sprintstrecke. Auch hier begann der Tag für das Quartett um die RCW-Athletin mit einem Vorlaufsieg vor der Konkurrenz aus Estland, Dänemark und Litauen. Im Finale zeigten die Vier dann allerdings ihre Stärke auf der kurzen Distanz und waren nicht zu stoppen: Gold! Am Ende betrug der Vorsprung auf das zweite deutsche Boot auf Platz zwei eine gute Sekunde. Auf Rang drei ruderte das Team aus Estland.

 

Für Annika Steinau ist der Baltic Cup-Sieg im Trikot der deutschen Nachwuchsnationalmannschaft die Spitze einer beeindruckenden Saison mit zahlreichen Siegen und vor allem Gold und Bronze bei der Jugendmeisterschaft. Dass auch im kommenden Jahr mit der Wittenerin zu rechnen ist, hatte sie bereits bei ihrem Sieg vor zwei Wochen bei der NRW-Rangliste der Ruderinnen, die im kommenden Jahr bei den A-Juniorinnen starten, gezeigt.