Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

RCW Aktuell

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Durchwachsener Saisonstart für den Ruder-Club Witten Achter auf dem Phönix-See

Am Samstag den 07.08.2021 startete die Ruder-Bundesliga nach einem Jahr Corona-Pause in die Rennsaison 2021. Der erste Renntag über die 350 m Sprintdistanz fand auf dem Phönix-See in Dortmund statt.

 

Der seit Anbeginn der Ruder-Bundesliga fest etablierte Ruder-Club Witten Achter um Teamchef Marcel van Delden ging an diesem Tag ohne Ersatzmänner an den Start. Durch das schwere Hochwasser im Juli, was den Ruder-Club schwer getroffen hatte, war es der Mannschaft in den letzten Wochen sehr erschwert worden ein geregeltes Trainingsprogramm durchzuführen. Insgesamt war damit der Stand des Achters in der Bundesliga im Vorfeld schwer einzuschätzen.

Im Feld der 1. Bundesliga der Männer trifft der Ruder-Club Witten Achter in diesem Jahr auf 16 gegnerische Achter aus der Bundesrepublik.

Die erste Standortbestimmung nach zwei Jahren erfolgte zu Beginn des Renntages im Zeitfahren. Dem Zeitfahrgegner vom Crefelder RC gelang es von Beginn an sich leicht vom Wittener Achter abzusetzen und das Rennen nach 350 m zu gewinnen. Nach der Zeitwertung erreichte der RC Witten Achter den 13. Platz, was nach einem durchwachsenen Rennen auf allgemeine Zufriedenheit in der Mannschaft stieß. Nach einer technischen Besprechung wurde es als Ziel für den Renntag ausgemacht eine Platzierung in diesem Bereich zu erreichen.

 


RCW Achter Dortmund 2

Wegen der Platzierung in der 2. Hälfte der teilnehmenden Boote musste der Wittener Achter im Hoffnungslauf gegen den Germania Achter aus Frankfurt antreten. Der Sieger dieses Rennens hätte im weiteren Verlauf des Renntages noch eine Chance die Platzierungen in der ersten Hälfte zu erreichen. Alles deutete auf ein denkbar knappes und spannendes Rennen hin, da der Germania Achter im Zeitfahren nur einen Platz vor dem Wittener Achter lag. Wie vermutet war das Rennen vom Start weg ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Witten und Frankfurt, welches allerdings knapp durch Frankfurt gewonnen wurde.

 

Im Verlauf des Tages fanden sich auch zunehmend Clubmitglieder und Freunde der Athleten zum Anfeuern am Ufer des Phönix-Sees ein. Allerdings blieb dieser Heimvorteil auch in den nächsten Rennen ohne Nutzen für den RC Witten Achter.

So unterlagen die Wittener auch dem favorisierten Boot aus Hanau klar im Viertelfinale, wodurch nur noch ein insgesamtes Erreichen der Plätze 9-17 möglich war.

Nach intensiver Analyse der Fehler in den Vorherigen Rennen stellte das Team um Captain Marcel van Delden fest, dass es in der Schlussphase der Rennen nach gelungenen Start- und Nachstartphasen noch Verbesserungspotential gab.

 

Voll fokussiert wurde das Halbfinale gegen den Domstadtachter aus Limburg und Wetzlar nach der neu zurechtgelegten Taktik angegangen. Der RC Witten Achter legte sich in einem guten Rennen von Beginn an vor das gegnerische Boot. Allerdings war wieder die Schlussphase des Rennens entscheidend, in der der Witten Achter dem Endspurt des Domstadtachter nicht standhalten konnte und nach Fotofinish-Entscheidung unterlag.

Nach der letzten Mannschaftsbesprechung des Tages konzentrierte sich der Witten Achter nun darauf das gute Gefühl der Verbesserung aus dem letzten Rennen in das Finale um die Plätze 15-17 mitzunehmen. In dem einzigen Rennen, was mit drei Achtern bestritten wurde, kamen die Gegner aus Mainz und Kassel. Der RC Witten Achter zeigte ein gutes Finale und konnte das Boot aus Mainz hinter sich lassen und musste sich nur dem Boot aus Kassel geschlagen geben.

 


RCW Achter Dortmund 4

Damit stand insgesamt Platz 16 beim ersten Renntag fest und damit zunächst auch Platz 16 auf der Tabelle. Die Plätze 1-3 sicherten sich der Hauptstadtsprinter DWB Holding Berlin (Platz 3), der Riemax-Achter Osnabrück (Platz 2) und als Sieger der Münster-Achter.

Der nächste Renntag findet bereits in zwei Wochen am 21.08. auf dem Wasserstraßenkreuz in Minden statt. Danach geht es am 11.09. auf dem Aasee in Münster weiter. Dort wird der RC Witten Achter versuchen weitere Plätze auf der Tabelle nach vorne zu fahren.

 

Lukas Föbinger

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