Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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Ruder-Club Witten Achter

Mit neuem Flaggschiff ins Jubiläumsjahr        

Wenn Ende Mai die Ruderbundesliga (RBL) wieder zum Saisonauftakt nach Frankfurt lädt und die dreißig schnellsten Achter Deutschlands von der Leine gelassen werden, ist auch der Achter vom Ruder-Club Witten wieder mit von der Partie.

Die nunmehr achte Saison des RCW-Achter ist gleichzeitig auch eine besondere. Denn in diesem Jahr feiert der Ruder-Club Witten sein 125-jähriges Vereinsjubiläum. Anlässlich dieses Meilensteins hat sich das Team von Trainer Henning Sandmann für die kommende Saison einiges vorgenommen. So möchte man an die guten Leistungen des Vorjahres anknüpfen und das Potential, welches in der jungen und talentierten Mannschaft steckt, stabilisieren und konstanter abrufen.
Fehlte im letzten Jahr trotz phasenweise sehr guter Leistungen noch die gewünschte Podestplatzierung, soll das nun im Jahr 2017 auch mit Hilfe eines brandneuen Flaggschiffes gelingen.

Anlässlich des Vereinsjubiläums wurde der bisherige Achter, der über einen Zeitraum von 16 Jahren ein treuer Begleiter war, durch ein neues Boot der Bootswerft Empacher ersetzt.
Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die großzügige finanzielle Unterstützung der Stadtwerke Witten, der Sparkasse Witten und großzügiger privater Spender, welche die Anschaffung des neuen Bootes erst möglich machten. So erfreut sich seit Ende März der gesamte Verein an seinem neuen Paradeboot, welches dank neuester Produktentwicklungen und Materialen seinen Teil dazu beitragen soll, dass die Mannschaft um Kapitän Marcel van Delden bei den Entscheidungen an den fünf Renntagen der diesjährigen RBL-Saison ein Wort mitreden kann.

Die Wetter- und Wasserbedingungen haben es uns über den Winter nicht ganz einfach gemacht viele Bootskilometer auf dem heimischen Gewässer zu absolvieren. Jedoch konnte die Mannschaft dafür im Kraftraum viel an ihren Ausdauer- und Kraftwerten arbeiten“, weiß Trainer Henning Sandmann zu berichten. Marcel van Delden ergänzt: „Mit dem ersten Kräftemessen beim Rudervierkampf in Amsterdam Anfang März konnte auch die Wasserarbeit intensiviert werden. Die Fortschritte in der Mannschaftsbildung und der gemeinsamen Schlagstruktur stimmen uns sehr zuversichtlich und lassen uns mit Vorfreude auf den Saisonstart in Frankfurt blicken.

Aufgrund ihres Studiums stehen dem RCW-Team mit Benedikt Pernack und Florian Kögler zwei wichtige Stützen des Kaders diese Saison leider nur bedingt zur Verfügung. Das schmerzt natürlich schon, dass uns die beiden zu Beginn nicht zur Verfügung stehen, denn beide nehmen eine wichtige Rolle in unserem Team ein. Auf der anderen Seite konnten allerdings auch erfreuliche Neuzugänge begrüßt werden.

„Wir sind in der Breite mittlerweile sehr gut aufgestellt und haben insgesamt eine sehr schlagkräftige Truppe“, sagt Marcel van Delden, der sich bei der Mannschaftbildung aber noch nicht in die Karten gucken lassen will. „Wir werden sicherlich in den nächsten Trainingseinheiten noch das ein oder andere probieren, denn es ist wichtig, dass wir über eine gewisse Flexibilität verfügen. Richtung Saisonstart wird sich dann auch eine Besetzung abzeichnen, mit der wir im ersten Rennen an den Start gehen werden.“

Angetrieben wird das Team wie in den Vorjahren von ihrer stimmgewaltigen Steuerfrau Lorena Moll. Seit vielen Jahren sitzt sie nun schon an den Steuerseilen und gibt als verlängerter Arm des Trainers die Kommandos im Boot.

Trainer Henning Sandmann hebt die Bedeutung der einzigen Dame im Team nochmal hervor: „Mit Lorena haben wir eine sehr erfahrene Steuerfrau in unseren Reihen, die ein nicht zu unterschätzender Faktor in unserem Team ist. Gerade bei engen Rennen und auf schwierigen Gewässern wie dem Main in Frankfurt zahlt sich ihre Erfahrung besonders aus.“

Der RCW-Achter geht also mit hoher Motivation in die Saison 2017